Lieferungen nach Deutschland gestartet :-)

ELOs zweite Heimat: der DUKOR-Komplex in Litomyšl

Nach den Erfahrungen in Pohodli bei Litomyšl räumten wir im Herbst 2022 unsere Werkstätten und zogen in ein neues Werk – den DUKOR-Komplex in Litomyšl. Hier begann die Serienproduktion der ELO 1, hier perfektionierten wir die Qualität und legten Produktionsstandards fest, die uns bis heute begleiten.

Produktion und Arbeitsalltag
Die Hauptaufgabe dieser Zeit war die Produktion des Modells ELO 1. Aus anfänglicher Begeisterung in der Garage entwickelte sich nach und nach systematisches Arbeiten. Täglich suchten wir nach Möglichkeiten, die Prozesse zu vereinfachen, präziser zu gestalten und vor allem eine gleichbleibend hohe Qualität für unsere Kunden zu gewährleisten.

Qualitätsverbesserung und Standardisierung
Die Erfahrungen aus der ersten Serie lehrten uns, dass eine Produktion ohne klar definierte Abläufe nicht möglich ist. Bei DUKOR wurde daher die Standardisierung der Produktionsschritte vorangetrieben, was es uns ermöglichte, Montage und Inspektion zu vereinheitlichen. Jedes ELO 1-Teil wurde nach und nach nicht nur sorgfältig von Hand gefertigt, sondern auch anhand klar messbarer Parameter geprüft.

Reklamationen als Chance zur Weiterentwicklung
Auch Reklamationen waren Teil unseres Lernprozesses. Wir betrachteten jede einzelne als wichtiges Feedback, nicht als Problem. Dank ihnen konnten wir die Produkte verbessern und schrittweise das Vertrauen unserer Kunden in die Zukunft unserer Rasenmäher stärken.

Raum für Innovation
Neben der Produktion vernachlässigten wir auch die Entwicklung nicht. DUKOR richtete eine 3D-Druckanlage ein, in der wir Prototypenteile, Serienteile und Montagehilfen druckten. Diese Anlage ermöglichte uns Flexibilität und schnelle Reaktionen auf Ideen und Produktionsbedürfnisse.

Bewährungsprobe für das Team
Diese Zeit war auch eine harte Bewährungsprobe für unser Team. Das ursprüngliche Team löste sich auf, und wir waren nur noch zu dritt: Vojta Naiser, Zdeněk Štýbnar und ich. Manchmal bekamen wir Unterstützung von Aushilfskräften. Es war eine Herausforderung, aber gleichzeitig zeigte sich, wer das Projekt weiterführen wollte. Das verkleinerte Team wuchs zusammen und bewies, dass man auch in schwierigen Zeiten weitermachen und wachsen kann.

Im Frühjahr 2024 waren nur noch Vojta und ich übrig. Zu dieser Zeit unterzog ich mich einer größeren Hüftoperation, und die Produktion ruhte für mehrere Monate. Es fehlte an Geld, die Verbindlichkeiten aus der vorherigen Zeit waren hoch. Wir finanzierten alles durch unsere unbezahlte Arbeit, und für die notwendigen Mittel für Operation und Material nahmen wir Vorschüsse und Kredite von der Firma Greenkeeping auf. Es war eine Zeit, in der wir ums Überleben kämpften. Das Ende des Jahres 2023 war besonders psychisch sehr belastend.

Der Krankenhausaufenthalt hat mir wahrscheinlich gutgetan; ich entwickelte neue Ideen und schöpfte neue Kraft, um erfolgreich weiterzumachen.

Das Ende einer Phase
Wir hielten uns bis Herbst 2024 im DUKOR-Gebiet auf. Diese Phase lehrte uns Disziplin, Geduld und systematisches Vorgehen. Das Garagenprojekt in Litomyšl entwickelte sich zu einem ernsthaften Produktionsprogramm, das eine solide Grundlage für die nächsten Schritte schuf.

Im Frühjahr 2024 entschied ich, dass die Produktion dort stattfinden muss, wo ich täglich bin – also in Prag.